Rahmenbauer
Als ich 1998 in die Verlegenheit kam, über 30 Werke rahmen lassen zu müssen, habe ich mich intensiv auf dem Berliner Markt umgeschaut. Auf diesem Weg fand ich die Friedenauer Werkstätte in der Rheinstraße in Berlin-Friedenau. Hinter bzw. in dieser Werkstatt steht kein Team, sondern ein einzelner Mann: der gebürtige Dresdner Lutz Hentschel. Es handelt sich auch nicht um ein Ladengeschäft, in das man einfach so hineinspazieren kann, vielmehr muss man sich in den 5. Stock bemühen, wo sich das weitläufige Reich von Lutz Hentschel befindet. Dort werden die Rahmen gebaut, Glas und Passepartouts geschnitten – ganz nach Belieben und gern auch ausgefallene Sonderanfertigungen. Dass ich seit 24 Jahren keinen anderen Rahmenbauer mehr aufgesucht habe, sollte für sich sprechen. Wenn Sie die Friedenauer Werkstätte ausprobieren möchten, vereinbaren Sie am besten vorher einen Termin mit Lutz Hentschel.
Friedenauer Werkstätte
Lutz Hentschel
Rheinstraße 45/46, 1. Hof, Aufg. II (Aufzug Innenhof neben Aufg. VII)
12161 Berlin-Friedenau
Telefon: 030. 859 10 50
E-Mail: friedwerk[at]web.de

Kunst-Transporte
Der Transport von Kunstwerken ist so eine Sache. Große professionelle Kunst-Transportunternehmen sind meist kaum bezahlbar, andere Transportunternehmen würden das Gemälde vielleicht zwischen Kühlschrank und Billy-Regal quetschen. Kunst-Transporte sind eine Sache des Vertrauens und des sorgfältigen Handlings. Detlef Gritsch ist – so wie auch Rahmenbauer Lutz Hentschel – ein Einzelunternehmer, der mir vor einigen Jahren von einer Künstlerin empfohlen wurde. Auch wenn es nicht ständig vorkommt: wenn ich Kunstwerke transportieren lassen möchte, rufe ich Detlef Gritsch an. Er ist absolut zuverlässig, sehr sorgsam im Umgang mit den Kunstwerken und transportiert die Werke für einen fairen Preis. Und ausgesprochen freundlich ist er auch. Und es müssen auch nicht immer Kunstwerke sein.
Detlef Gritsch
Telefon: 0174. 910 65 60
E-Mail: detlef.gritsch[at]gmx.de

Französische Bistro-Kunst
Ein ausgedehnter Ausstellungsbesuch kann hungrig machen. Oder besser formuliert: die anderen Sinne werden neidisch und wollen auch zufrieden gestellt werden. Nichts einfacher als das, wenn Sie in der Galerie Christine Knauber waren. Dann brauchen Sie nur fünf Meter weitergehen, und es erwartet Sie in der »La Cantine d’Augusta« ein betörend duftendes kleines Reich. Seit 2014 führt Sébastien Gorius dieses herrliche und urgemütliche Bistro mit ungebremster Leidenschaft. Es erwarten Sie die köstlichsten Käse, Salamis und Schinken, Raclette, Mont d’Or, Fondue, Tartine und wechselnde Tagesgerichte, z. B. wenn der Chef sein Cassolet gekocht hat – und wenn Sie Glück haben, haben seine Mitarbeiter wieder eine umwerfende Paté croûte und eine Enten-Rillete gezaubert. Die Qualität hat sich in der Zeit so herumgesprochen, dass man besser reservieren sollte. Seit Juli 2021 gibt’s gleich nebenan das Feinkost-Geschäft von Sébastien Gorius, wo man sich die Köstlichkeiten einpacken lassen und mit nach Hause nehmen kann. Wenn Sie einmal vor der umwerfenden Theke stehen, möchten Sie am liebsten alles kaufen. Und Sie werden wiederkommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Seit Bestehen der Galerie versorgt uns Sébastien Gorius übrigens bei Veranstaltungen mit seinen Delikatessen.
La Cantine d’Augusta
Langenscheidtstr. 6/6a, 10827 Berlin-Schöneberg
Telefon: 030. 96 59 76 17
www.lacantinedaugusta.com

Fotografische Ansichten vom Profi
Ich hatte Glück. Auf der Suche nach Entwicklern für eine neue Webseite empfahl mir mein Freund Armin Hempel die junge Agentur »Turboturbo«. Geleitet wird sie von Christina Stivali und Matthias Stivali-Zschaler. Mit unglaublich viel Einfühlungsvermögen für meine Vorstellungen, mit überraschenden Ideen und mit wohltuender Kompetenz haben Sie diesen neuen Webauftritt geschaffen. Dass ich mit diesem Auftrag auch gleich eine Profi-Fotografin an die Hand bekommen würde, war mehr als ein glücklicher Umstand. Christina Stivali ist seit über 15 Jahren freischaffende Fotografin, Dozentin beim renommierten Lette Verein Berlin, leidenschaftliche Porträtfotografin und spezialisiert auf Postproduktion. Denn fotografieren allein reicht nicht, man muss auch wissen, was man anschließend mit dem Rohmaterial anfängt, um es für die jeweiligen Bedürfnisse professionell und optimal zu bearbeiten. Sie hat die Ausstellungsansichten von »Splitter Faser Akt« und »Lichtspiele« gemacht und wird der Galerie hoffentlich noch lange gewogen bleiben.
Turboturbo UG – Büro für gute Gestaltung
Potsdamer Str. 45
12205 Berlin
christina[at]turboturbo.de
www.turboturbo.de

Exzellente Event-Fotografie
Seit Gründung der Galerie im Jahr 2015 hat Cathrin Bach nahezu alle Ausstellungseröffnungen in fotografischen Impressionen festgehalten. Es ist immer wieder überraschend, wie sie es schafft, die Atmosphäre eines solchen Abends einzufangen! Sie hat die besondere Gabe, nicht nur interessante Blickwinkel und schöne Momente zu entdecken, sondern versteht es auch ganz famos, die abgebildeten Menschen in natürlicher Lebendigkeit wiederzugeben – und eben nicht steif und gestellt! So kann man alle Ausstellungseröffnungen auch im Rückblick »erleben«, denn schließlich sind diese Abende nicht nur für die Galeristin, sondern vor allem für die Künstler ein besonderes Ereignis – und vielleicht erinnern Sie sich ja auch gern an so manchen Abend und wollen einfach nochmal die Bilder an sich vorbei ziehen lassen. Hoffen wir, dass mit dem Ende der Corona-Zeit wieder ungezwungene, gesellige Abende möglich werden und von Cathrin Bach festgehalten werden können!
Konzept und Bild
Cathrin Bach
+49. 170. 813 39 44
bach[at]konzeptundbild.de
www.cathrinbach.de

Der allseits beliebte Crémant
Seit Beginn meiner Ausstellungstätigkeit im Jahr 2007 wird zu jeder Eröffnung der Crémant »Cavalier« aus dem elsässischen Wissembourg ausgeschenkt. Empfohlen haben ihn mir damals die beiden Weinhändler Heinz Günter Bernhard und Jürgen Hess. Ihr 1978 gegründetes »Weing’schäft« gilt als eines der ältesten Weinhäuser Berlins und ist das älteste im Kreuzberger Bergmannkiez. Heute führt das Geschäft Peter Klunker, der zum Glück den allseits beliebten »Cavalier« weiterhin im Angebot hat. Vor jeder Eröffnung fährt sein langjähriger Mitarbeiter Detlef mit dem Transporter vor, rollt die Flaschen in die Galerie und lässt es sich nie nehmen, die Lieferung stets mit einem kleinen, interessierten Rundgang durch die Ausstellung zu verbinden. Der elsässische »Cavalier« ist so süffig und unkompliziert, dass er wirklich jeden Gaumen entzückt. Und deswegen wird’s auch in Zukunft keinen anderen geben!
Weing’schäft
Inh. Peter Klunker
Bergmannstraße 16
10961 Berlin
www.weingschaeft.de

Weingenuss
Weinhändler gibt es viele. Aber es gibt nur wenige, die zu renommierten bundesweiten Anbietern wachsen, dabei ihren familiären Charme bewahren und obendrein Partner von Winzern und Kunden gleichermaßen sind. »Pinard de Picard« hat das geschafft. In den 90er Jahren eher als Sponti-Projekt gestartet, sind die sympathischen Saarländer zu einem der großen deutschen Weinhändler aufgestiegen. Schon zwei Mal, 2010 und 2019, wurden sie zum »Weinhändler des Jahres« gekürt. Jahrzehntelanger enger Kontakt zu Winzern in Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien und Portugal sorgen dafür, dass hier ein beeindruckendes Sortiment angeboten wird. Die Palette reicht von qualitätsvollen Alltagsweinen mit grandiosem Preis-Leistungsverhältnis bis hin zu den Flaggschiffen der europäischen Weinwirtschaft. Zugleich bleiben die Leute von »Pinard de Picard« neugierig, finden neue Trends und immer wieder spannende Winzer mit frischen Ideen. Alle Weine bei Ausstellungseröffnungen und anderen Galerie-Events kommen deshalb von Anfang an aus Saarwellingen, und ich kann diesen langjährigen Partner der Galerie jedem Weinfreund herzlich empfehlen!
Pinard de Picard
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen
www.pinard-de-picard.de