Johannes Mundinger im Berliner Tagesspiegel

Es ist immer etwas besonderes, wenn eine Ausstellung, ein Künstler oder ein Kunstwerk eine Rezension in der Tagespresse bekommt! Die Chefredakteurin des Berliner TAGESSPIEGEL Christiane Meixner hat Johannes Mundinger am 21.05.2022 eine ganze Seite gewidmet und stellt dort sein Kunstwerk “Achtzehn” und den Künstler selbst vor:

»Schwebeteile. Johannes Mundinger arbeitet gerne groß. Die Brandwände von Häusern geben für gewöhnlich das Format vor, die jeweilige Umgebung ist ebenfalls wichtig. Der Berliner Künstler reagiert auf bauliche wie auch visuelle Bedingungen. Wenn er dann auf ungleich kleinere Leinwände oder gläserne Oberflächen wechselt, verschwinden solche Anhaltspunkte. Im Atelier muss Mundinger alles selbst imaginieren. ›Achtzehn‹ ist ein gutes Beispiel für diese Form der autonomen Abstrahierung. Das Bild schafft räumliche Perspektiven in der Fläche, ohne allzu konkret zu werden. Die untere farbige Zone erinnert an einen Boden. Darüber schwebt etwas, das sich gerade so mit einem Kopf assoziieren lässt; versehrt wie eine antike Skulptur, an der Zeit genagt hat. Dazwischen schweben pudrige Farbwolken und verunklaren die Situation. Ein Spiel mit formalen Elementen, improvisiert und im malerischen Prozess entwickelt. Das spürt man sofort. Mundinger hat kein Konzept zur Hand, sondern lässt sich von seiner Malerei führen, reagiert im Prozess – und wir folgen ihm.« (Christiane Meixner)

Das Werk »Achtzehn« ist eines von neun Werken Mundingers, die zusammen mit sieben Arbeiten von Christoph Rode bis zum 16. Juni in der Ausstellung »Singularitäten« in der Galerie Christine Knauber zu sehen sind. – Zum Tagesspiegel-Artikel

Neu eröffnet: »Singularitäten« von Johannes Mundinger und Christoph Rode

Mit Christoph Rode und Johannes Mundinger möchte ich Ihnen in der aktuellen Ausstellung zwei junge Maler vorstellen, die sich bereits über die Grenzen Deutschlands hinaus einen Namen gemacht haben und deren Werke einen überraschenden Blick auf Raum, Zeit und Form öffnen: Rode mit fragmentierter Gegenständlichkeit, Mundinger mit abstrakter Formensprache.